"Reset für den Geist" in 5 Schritten zu guter Laune

Gehst du dir manchmal selbst auf den Geist? Fühlst du dich gestresst, voller Ängste, Unlust oder hast du einfach nur schlechte Laune, die nicht weichen will?

 

 

Mit einer kleinen aber feinen Übung dem "Reset für den Geist" kannst du deine negativen Gedanken stoppen und schon bald wirst du dich wieder gut fühlen. Diese Übung hilft dir, deinen Fokus zu wechseln von dem, was dich belastet auf das, was dir gut tut. Obwohl viele von uns heute wissen, dass wir mit unseren Gedanken  unsere Gefühlslage festlegen, gelingt es vielen nicht, Kontrolle darüber zu bekommen, was sie denken.  Mit diesem Prozess kannst du dir bewusst machen, wie du denkst und dann deine Konzentration bewusst wechseln. 

 

 

 Reset für den Geist - in 5 Schritten zu guter Laune

 

1. Lege dir einen Stift und einen Block bereit, und stelle dir den Küchenwecker auf 10 Minuten. Dann setze dich bequem aber aufrecht  an einen ruhigen Ort  und schließe die Augen. Atme dreimal tief in deinen unteren Bauch mit der Absicht, deine Gedanken zu beruhigen. Entspanne bewusst deine Schultern und Arme und folge mit deiner Aufmerksamkeit deiner Atmung.

 

2. Stelle dir vor, du bist im Kino und auf der Leinwand erscheinen deine Gedanken. Deine Gedanken kommen und gehen, du schaust einfach nur zu ohne Kommentare abzugeben.

 

3. Nun stell dir zwei Papierkörbe rechts und links neben der Leinwand vor, auf einem steht "positiv" auf dem anderen steht "negativ". Wenn ein Gedanke auf der Leinwand erscheint, lässt du den Gedanken in einen der beiden Papierkörbe fallen. Ohne innere Beteiligung und ohne über den Gedanken nachzudenken. Bleibe bei deiner Absicht, die Gedanken zu beruhigen, sei liebevoll und bewerte nichts.

 

4. Wenn der Wecker klingelt, öffne die Augen und schreibe auf, welche Gedanken dir noch in Erinnerung sind, in dem du 2 Spalten auf dein Blatt machst, eine für "positiv" und eine für "negativ".

Mach das nicht länger als 2 Minuten, dann lege den Stift weg.

 

 

5. Nun dreh das Blatt um und schreibe 5 Dinge auf, für die du dankbar bist. Ganz egal wie groß oder klein es ist, es gibt bestimmt etwas, was dich  heute gefreut hat oder das du nicht missen möchtest in deinem Leben. Schreibe es auf und dann frage dich: Warum bin ich dafür dankbar? Schreibe auch das auf.

 

Wie du feststellen wirst, ist es ausreichend, sich einfach nur seiner Gedanken bewusst zu werden, der positiven wie der negativen, um sie zu beruhigen. Nicht die Gedanken an sich verursachen die negativen Gefühle, sondern der Widerstand, den du dagegen aufbaust. Wenn du dir alles in Ruhe anschaust, erleichterst du dir das Loslassen. Dann kannst du auf Gedanken umschwenken, die dir gut tun, wie zum Beispiel die Dankbarkeit für etwas, das dir gut getan hat.

Wenn du den "Reset für den Geist" öfter übst, bekommst du immer mehr Macht über deine Gedanken und damit auch über deine Gefühle. Genieße diese liebevolle Zuwendung zu dir selbst und ich hoffe, du probierst es!

 

Alles Liebe