Floating - Gehirnwäsche durch dunkle Stille

Floating - Gehirnwäsche durchdunkle Stille

 

Viele Menschen glauben, dass ein umfassender Entzug der Sinnesreize zu einer Gehirnwäsche führt. Für die meisten ist das eine bedrohliche Vorstellung, die sie an so manchen Hollywood Horrorthriller denken lässt. Wie sooft werden durch solche Medien falsche Informationen verbreitet, die positiven Entwicklungen das Leben schwer machen. In meinem folgenden Beitrag berichte ich über neue wissenschaftliche Studien und eigene Erfahrungen aus dem jahrelangen Betrieb unseres Floating Centers.

 

Was ist  denn an einer Wäsche denn so schlecht? Waschen wir uns denn nicht jeden Tag? Den Körper, die Kleidung, wenn es sein muss das Auto.

Ist es dann nicht eine tolle Vorstellung, dass sich der Informationsmüll, der sich im Laufe der vielen Jahre Gehirnbenutzung zwangsläufig angesammelt hat, so einfach entsorgen lässt? Ganz ohne Mülltrennung?  Ist es nicht erstrebenswert mit einem prickelnd glänzenden Bewusstseinsapparat in dieser Welt zu sein?
Es ist natürlich eine Frage der Methodik ob eine Wäsche eine Wäsche oder eine Re-Programmierung ist. Aber jede Meditation, jede Psychotherapie und jede Affirmation ist eine Re-Programmierung. Nur eben nicht auf Basis eines "gewaschenen Gehirns" und deshalb ist es auch oft anstrengend und mühsam sich durch die alten Glaubenssätze zu wühlen. Beim Floaten ist es vollkommen still und dunkel. Dem Gehirn wird eine Reinigung ermöglicht ohne das  es gezwungen wird gleichzeitig neue Informationen aufzunehmen. Selbst in der empfohlenen Ruhezeit nach dem Floaten, in der die Suggestibilität noch hoch ist, werden keine anderen Informationen angeboten als eine ruhige Klangkulisse aus Musik. In solcher Umgebung wird der Reiz-Entzug zu einer positiven Gehirn-Wäsche und dient dem Wiederaufleben des gesamten Menschen. In der Tat startet eine immense Aktivität im Gehirn, sobald die dunkel Stille akzeptiert wird. Ströme von Glia-Zellen durchfluten die neuronale Vernetzung und bauen synaptische Verbindungen ab, die bereits vorher enzymatisch markiert worden sind. Gespeicherte Informationsmuster lösen sich so auf. Das so abgebaute neuronale Material wird anderen Stellen wieder zum Aufbau neuer Muster verwendet. Unverwertbarer Müll, Stoffwechselabbau-Produkte, angelagerte Radikale und Giftstoffe wie Fluoride, Phenylalanine, Kalk und Glutamate oder deponierte Rückstände von Psychpharmaka oder Drogen wie Ritalin oder Haldol werden dabei ausgeschwemmt. Das ganze System wird auf mikrobiologischer Ebene ausgeräumt und gesäubert, die zentralen Drüsen des Körpers  vom abgelagerten Ballast befreit.  Sind das wirklich alles Dinge, vor denen man sich fürchten muss? 

 

Neurophysiologen haben kürzlich das Floaten im Vergleich zu Tagtraum und Meditation untersucht. Sie registrierten besondere  neuronale Aktivitäten, die immer beim Entzug von Wahrnehmungsreizen auftraten. Dabei spielte es keine Rolle, ob es Schlaf,  Entspannungsübungen, Drogengenuss oder eben Floating war. Seit den Anfängen der LSD-Ära in den 1940er Jahren hatten die Wissenschaftler veränderte Bewusstseinszustände im Fokus. Sie konzentrierten sich damals jedoch auf den "Rausch", der mit schweren Halluzinationen und einem deutlichen Realitätsverlust einherging. Das US Militär schließlich gab eine Untersuchung in Auftrag, die die Wirkung der "sensorischen Deprivation" - dem Wahrnehmungs-Reizentzug - auf US amerikanische Soldaten erforschen sollte. Der ausführende Wissenschaftler war Dr. John C. Lilly, ein Neuro-Wissenschaftler und Gehirnforscher.

Um seine Studie durchführen zu können erfand er den "Floating Tank", jenes respekteinflössende Monster, dessen Bauch mit einer hautfreundlichen Schwersole gefüllt ist und die den darin eingeschlossenen Menschen sanft darauf schweben lässt. Nach vielen Jahren der Forschung stellte sich heraus, dass Drogen eher die wilden Rauschzustände erzeugten, als die vergleichsweise mild wirkende Deprivation. Dr. Lilly fand jedoch auch heraus, dass die sanftere Bewusstseinsveränderung durch fehlende Wahrnehmungsreize einen immensen therapeutischen Effekt mit sich brachte. Die damaligen Grundlagenforschungen haben mit dem heutigen "Floaten" nur noch sehr wenig gemein. Bei den früheren Experimenten harrten die Probanden bis zu fünf Tage lang in in den Tanks aus. Nur durch kurze Pausen unterbrochen, die zur medizinischen Untersuchung dienten oder den Bedürfnissen des menschlichen Körpers geschuldet waren. Ganz im Anfang trug man beim Floaten noch abgedunkelte Brillen und eine Atemmaske.

Doch das ist lange her. Schon damals wurde penibel auf Stille geachtet. Außer einem gleichförmigen Brummen der primitiven Armaturen drangen keine Geräusche an das Ohr der Floater. Die Folgen waren ein "veränderter Bewusstseinszustand" mit leichten Halluzinationen, vorübergehender Konzentrationsschwäche und eine erhöhte Sensibilität für Suggestionen, bei gleichzeitig extrem tiefer körperlicher Entspannung. Es wurde dabei sehr schnell klar, dass Langzeit-Floaten unbedingt mit einem Bewegungsprogramm kombiniert werden musste, ähnlich wie es heute für Astronauten gang und gäbe ist.

 

Ein "veränderter Bewusstseinszustand" ist jedoch eine äußerst subjektive Angelegenheit und unsere Wissenschaftler tun sich schwer hier ein objektives Verstehen zu entwickeln. Es fehlt eine umfassende Theorie, die zB. den Begriff des Bewusstseins definiert oder festlegt was ein "normaler neuronaler Zustand" überhaupt ist. Das ist bis heute ein Problem der Floating-Forscher. Die fehlende Objektivierbarkeit hat das Floaten für lange Zeit als Kuriosum abgestempelt, behaftet mit dem Makel des Esoterischen, Parawissenschaftlichen. Erst in den letzten 20 Jahren scheint sich dies zu ändern. So bestätigte 2008 Dr. Annette Kjellgren und ihre Mitarbeiter von der Uni Karlstad, in einer umfangreichen Versuchsserie die von Dr.Lilly genannten Effekte. In ihrer Studie mit 160 Probanden, fragte Dr.Kjellgren nach deren Erfahrungen während des Floatens, um den Grad der Bewusstseinsveränderungen beurteilen zu können.

Der Fragebogen enthielt vordefinierte Antworten:

 

Ich sah Licht oder Blitze in totaler Dunkelheit oder mit geschlossenen Augen 

Ich sah Szenen wie in einem Traum oder Film

Ich hörte Stimmen, obwohl niemand zugegen war

Ich war an einem anderen Ort auf der Erde

Ich war außerhalb meines Körpers

Ich war nicht mehr vorhanden und doch war ich da.

Es war jemand bei mir ...

 

70% der Probanden berichteten von visuellen Wahrnehmungen, Erscheinungen von Farben und Licht. Andere hatten halluzinatorische Erlebnisse und sahen Bilder oder Filmszenen. Einige berichten von Träumen in denen sie wussten, das sie träumten. Allen war jedoch stets klar, dass es sich um Wirklichkeiten handelte, die mit dem normalen Bewusstseinszustand nichts zu tun hatten. So real es ihnen auch vorgekommen ist. 20% hörten Musik oder Stimmen und 5% erlebten außerkörperliche Erfahrungen. Es würde hier den Rahmen sprengen tiefer in diese Erlebenswelten einzutauchen, deshalb möchte ich nur anmerken, dass es niemals zu Halluzinationen mit Realitätsverlust kam, wie es bei Psychosen, Schizophrenie oder Drogenkonsum die Regel ist. 90% der Teilnehmern verloren ihr Zeitgefühl - ein Effekt, den auch kennen, die sich mit Meditation oder Yoga beschäftigen. In dieser Zeitdilatation kürzt sich die Zeit, sodass eine Stunde gemessener Zeit, sich subjektiv wie zehn Minuten anfühlen. 

Einige Probanden erzählten von "transpersonalen Erfahrungen", die sie in den Mutterleib zurückversetzten oder kurz vor die Geburt. Oft meinten sie den Kontakt mit dem eigenen Körper zu verlieren, sahen sich selbst wie von außen oder verschmolzen in zeitloser Einheit mit dem Kosmos. Niemand verspürte dabei Angst. Alle werteten das Floating unterm Strich als angenehmes Erlebnis.

 

Ich habe diese Beispiele angeführt, weil sie exemplarisch sind für die Erfahrungen, die unsere Floater im Reset Center machen. Wir haben natürlich keine Fragebögen und auch keinen Analysten-Stab, der sich um eine Normalisierung der subjektiven Erfahrungen bemüht. Und wofür sich Dr.Kjellgren abmühen muss, um derlei grundlegende, statistisch auswertbare Daten zu erhalten, ist für uns nicht wichtig. Im Reset Center pflegen wir eine Atmosphäre der Achtsamkeit und Sensibilität, die auf einer subjektiven Erfahrungsebene mitteilt, was ein Floater erfahren hat oder was er als nächstes braucht. Es kann eine freundliche Frage sein oder ein offenes Gespräch oder einfach nur Stille.

Im nicht wissenschaftlichen Alltag ist es wichtiger mit dem Menschen die Erfahrung zu integrieren, als die Frage nach Wahrheit oder Einbildung zu stellen. Selbstverständlich wurde mittlerweile das therapeutische Potential des Floatens entdeckt. Einige Krankenhäuser in Europa wenden es auch schon an. Vor allem in der Stress Reduktion, der Angst Reduktion und im orthopädischen Bereich. Wir wissen aus medizinischen Studien der Nasa, dass die Veränderung des Blutbildes bei den Hormonen Adrenalin, Cortisol, Dopamin und Serotonin über mehrere Tage anhält. Stressbedingte Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und sogar Bluthochdruck kann nach mehrfachem Floaten dauerhaft verschwinden. Deshalb ist floaten nicht nur ein hervorragender Wellness-Spaß sondern auch eine ernst zu nehmende Therapieform, die in den Händen erfahrener Therapeuten Wunder bewirken kann.

 

 

Wir selbst haben beobachten dürfen wie Angstzustände, Schlaflosigkeit, Rheuma und chronische Schmerzen abnahmen und die Betroffenen wieder erleichtert lachen konnten. Das Verschwinden von Schmerzen ist ein ungemein wichtiger Anti-Stress-Faktor, denn solange wir Schmerzen haben, können wir uns nicht entspannen. Unser Bewusstsein ist auf diese Störung fixiert und keine Macht der Welt bringt es von da fort.

Beim Floaten beruht die Schmerzreduktion auf der tiefen körperlichen Entspannung. EMG Untersuchungen zeigten, dass die elektrische Aktivität der Muskeln von Floatern verglichen anderen Entspannungstechniken, stets lockerer waren - und das bis zu zwanzig Tagen nach dem letzten Floaten. Somit kann auch schon eine optimale Häufigkeit für das Floaten angegeben werden: Eine dauerhafte Entstressung von Körper und Geist lässt sich durch regelmäßiges Floaten im Abstand von zwei bis drei Wochen erreichen.

 

Für häufigeres Floaten oder Floaten für länger als zwei Stunden ohne Unterbrechung empfehlen wir die Begleitung eines Coaches mit Floating-Erfahrung. Dr.Lilly legte sehr großen Wert auf einen bewussten Umgang mit dem Floaten und der davon betroffenen Zeit. Wie seine, aus heutiger Sicht extremen, Selbstversuche zeigen, kann eine Floating-Erfahrung durchaus eine massive Veränderung der Lebensrealität jenseits des Floatens herbeiführen. Unser ohnehin überlastete Verstand ist nicht immer in der Lage jede Halluzination in den normalen Alltag zu integrieren. Dieses "halluzinatorische Erleben" nimmt mit der Häufigkeit und der Länge des Floatens deutlich zu. Ist man dann auch noch hochsensitiv - was man in aller Regel nicht von vornherein weiß - ist besser in einer heiklen Situation einen erfahrenen Begleiter an der Seite zu haben.

 

Die Selbstversuche Dr.Lillys sind damals voller Argwohn beobachtet worden. Totaler Reizentzug mache geisteskrank, hieß es seinerzeit. Jedoch erlebte Dr.Lilly durch das Floaten keine Wirrnis, sondern profitierte von "völlig neuen inneren Erfahrungen" und erlebte eindeutig "veränderte Bewusstseinszustände", wie er in seinen Büchern "Das tiefe Selbst", "Im Zentrum des Zyklon" oder "Programming and Metaprogramming the Human Biocomputer" schreibt. Wie nah er mit seinen in den 1950-1960 geschriebenen Werken an den Erkenntnissen heutiger Gehirnforscher und Bio-Informatiker war, konnte er damals unmöglich wissen. Seine Zeit war die der "altered states of conciousness", der Bewusstseinserweiterung, der Love & Peace Generation. Eine Zeit des Aufbegehrens gegenüber repressiven Strukturen und der Durchsetzung eines neuen Lebensgefühls. Wie jeder heute weiß, war das aber auch eine Zeit des neugierigen Experimentierens mit Drogen, was letztlich zur Unterdrückung der neuen Erfahrungen durch ein konservatives, mit Angst besetztem politischen System führte. Für viele Jahre verschwand das Floaten im Untergrund und schien ein "No-Go" Thema in der wissenschaftlichen Welt zu sein.  Erst als die NASA das Training im Floating Tank für die Astronauten einführte, wachte das Interesse der Gehirnforscher wieder auf.  Es scheint das Floaten sich auf Dauer nicht unterdrücken lässt.

 

Die kognitiven Effekte der Floating-Therapie sind immens. In tiefer meditativer Entspannung "schwingt" die Aktivität menschlicher Gehirne im sogenannten Theta-Bereich. Das ist eine Frequenz von drei bis acht Hertz. Solche niederfrequenten Theta-Wellen öffnen das Tor zum Unbewussten. Das ist schon lange bekannt. Gleichzeitig wird das Gehirn bereit, jede Wahrnehmung "unkritisch" aufzunehmen. Eine seit vielen Jahren bekannte Therapieform: Die suggestive Hypnotherapie nutzt diesen Effekt. In diesem Theta-Zustand wird der Mensch empfänglicher für Suggestionen und Affirmationen. Bisher war es ein Problem diesen Zustand nach belieben aufzusuchen. Mit dem Floaten ist das ganz einfach: Nach kurzer Floatingzeit fallen die Gehirnwellen in den Thetabereich. Das konnten wir mit unseren eigenen EEGs beobachten. Ein EEG ist ein "Elektro-Enzephalograf", ein elektronisches Gerät mit dem man Gehirnwellen beobachten kann. Auch die Verlagerung der Aktivität von der "logisch-rationalen" linken Gehirn-Hemisphäre hin zur "kreativ-emotionalen" rechten, kann man während des Floatens messen. Das könnte ein Grund dafür sein, das sich die Lernleistungen verbessern und die kreativen Ideen plötzlich wieder zu sprudeln beginnen. Gerade in Prüfungssituationen oder in spirituellen Entwicklungsphasen wird das Floaten so zu einer sehr angenehmen und entlastenden Erfahrung. Die Reduktion des sich somatisierenden Stresses (Herzklopfen, Rastlosigkeit, Zittern, Hyper-Sensibilität) führt zu einem ruhigen Dasein, in dem sich die Konzentration wieder auf ein Thema richten kann.

Besonders Menschen mit einer regen Phantasie und einem guten Vorstellungsvermögen profitieren am meisten. Der Fluss der bildlichen Vorstellungen kommt leichter in Schwung und Phantasieren gelingt schneller, ist bunter und kreativer. Das sind natürlich alles Effekte, die sich auch mit anderen Mentalmethoden erreichen lassen. Das Floaten kann aber für sich in Anspruch nehmen zu den einfachsten und schnellsten Methoden zu gehören, die einen veränderten Bewusstseinszustand erzeugen und dabei nicht auf externe Hilfsstoffe wie DMT (Dimethyltryptamin), Mescalin, Kokain oder Schädlicheres zurückgreift.

Wie schon gesagt, die "Trip"-Wirkung des Floatens ist nicht so wuchtig, wie die von Ayahuasca oder Salvia divinorum, aber es kann eine abgeschwächte Form der Dissoziation von Körper und Geist eintreten, das Gefühl von fliegen oder die Erfahrung eines Klartraums. Im floatenden Zustand weiß der Floater aber immer, dass er floatet oder dass er träumt, und kann bewusst handeln.

Keine Studie, die jemals durchgeführt wurde, konnte negative Aspekte des Floatens aufzeigen oder unerwünschte Neben- oder Folgewirkungen dingfest machen. Allerdings ist eines unbedingte Voraussetzung zum Floaten: Man muss sich in die Situation begeben, in der floaten möglich ist. Man muss sich in das Unbekannte wagen und die oberflächliche Furcht vor dem Dunkeln und Stillen überwinden. Dann kann man einen veränderten Bewusstseinszustand einüben, der das eigene Leben bereichert und zu einem mehr an Leben führt. Viele unserer Floater öffnen sich für ihre seelischen Belange und finden zu sich selbst. Diese Selbstfindung kürzt sich gegenüber einer Entwicklung mit Meditation und Yoga spürbar ab. Floaten ist ein neuer und angenehmer Weg, der die intellektuelle Schulung des Bewusstseins ergänzt und ausbalanciert.  

 

Wie auch immer unser Verstand an das Phänomen Floating heran geht, es analysiert, in Fakten zerlegt und versucht für seine Welt brauchbar zu begründen, er wird die bewusstseinsgründenden, emotionalen Aspekte nicht erfassen können. Doch die Wurzeln unseres Bewusstseins liegen in einem Bereich, jenseits von Bewusstsein. In diesem Bereich wirken andere Gesetze, als die, die wir kennen und es bleibt dem Menschen nichts anderes übrig, als sich diesen Wurzeln anzuvertrauen. Gelingt ihm das und kann er sich treiben lassen, hingeben an das, was ist, dann beginnt sich sein Bewusstsein neu zu ordnen. Wir erleben das sehr oft als traumartige Szenen, die vor dem inneren Auge vorbeiziehen. Wir schauen dann unserem eigenen Verändert-Werden zu, dass sich in farbigen Blitzen und komplexen Mustern zu erkennen gibt. Ein Körper ist für diese Erlebnisse unnötig. Daher verlieren wir die Verbindung zu ihm. Geben ihn frei, damit er heilen kann, während wir den leuchtenden Farben folgen, die uns hinüber führen in das jenseitige Land. Wir schweben aus dem materiellen Körper und seine Präsenz weicht so schnell wie die Zeit. Der Geist fliegt und erlebt eine Welt von der unser bewusster Verstand nichts weiß. Er wird wieder gefordert, wenn nach einer Stunde ein Klang dazu auffordert wieder in die Alltagswelt des Rationalen zurückzukehren. Während wir dann das Erlebte in unser Bewusstsein integrieren, bleibt das Gefühl einer liebevollen Begegnung mit jemandem, den man schon lange vergessen hatte. Plötzlich wird klar, dass man liebt und das man geliebt wird und wurde und das bei einem völlig freien und klar arbeitenden Verstand.

 

Eine Gehirnwäsche, ja klar und was für eine gute!

herzlichst 
Hans Rosegger, Management Reset Center