Erfarungsbericht: Floaten

Mein mydays Erlebnis: Floating

von Larissa Schenten   http://larissaschenten.blogspot.de/

Sonntag, Februar 22, 2015  

Von mydays habe ich ein tolles Erlebnis geschenkt bekommen, über das ich euch in diesem Post nun gerne mehr erzählen möchte. Dabei wurde mir allein überlassen, wie ich darüber berichte. Ich durfte am Wochenende das sogenannte Floating testen, ein Wellness-Erlebnis, von welchem ich bislang noch nicht gehört hatte und mich daher neugierig gemacht hatte.

Als Floating bezeichnet man ein bestimmtes Entspannungsverfahren, bei welchem man mit dem Gefühl der Schwerelosigkeit auf konzentriertem Salzwasser schwimmt, regelrecht schwebt, etwa wie im Toten Meer.

Floating hilft zum einen zur Bewältigung des alltäglichen Stresses und findet im therapeutischen Bereich häufig bei Burn-Out- und Sucht-Patienten Anwendung. Ziel des Floatings ist die mentale Tiefenentspannung.

Über Köln ging es ins etwas abseits gelegene Bergheim zum Reset-Center, in welchem ich herzlich empfangen wurde. In einem etwa 10-minütigen Vorgespräch wurde ich in die Methode des Floatings eingewiesen und die komfortabelste Lage zur Eingewöhnung wurde mir demonstriert. Desweiteren konnten Fragen geklärt werden. Alle Sicherheitshinweise, die außerdem auf der Seite des entsprechenden Angebots von mydays nachzulesen waren, wurden in diesem Gespräch auch noch einmal wiederholt (Ungeeignet ist das Floating u.a. für Epileptiker oder Personen, die unter Klaustrophobie leiden, bei offenen Hautstellen könnte das Verfahren ebenfalls unangenehm werden, aus hygienischen Gründen ist das Floating während der Menstruation nicht anwendbar). 

Nun wurde ich zum entsprechenden Raum geführt, in dem der "Tank"stand, welcher Bestandteil meines gebuchten Angebots war. Alternativ kann das Floating auch in einem Pool-Becken durchgeführt werden.

In dem mir zugeteilten Raum waren außerdem noch eine Toilette und Dusche dabei, allgemein erinnerte Die Atmosphäre der Räume an ein schickes Hotel, für Wellness aller Art definitiv etwas Lobenswertes. Auch die Raum-Temperatur war angenehm warm und auch der Boden war wunderbar aufgewärmt.

Unter Anleitung probierte ich zuvor noch einmal die Bedienung des Tanks aus, was so viel bedeutete, dass ich den Tank-Deckel einmal hoch- und wieder herunterfahren ließ. Anschließend wurde ich  alleine gelassen, habe mich einmal abgeduscht und stieg dann in den Tank hinein. Anfangs hielt ich den Tank-Deckel noch einen Spalt weit geöffnet, aber nach einigen Minuten ließ ich ihn dann ganz runterfahren und befand mich somit in einem abgedunkelten Objekt, in dem ich lediglich ein rotes Notlicht angeknipst hatte. Leuten mit Platzangst würde ich dies ebenfalls nicht empfehlen, sie sollten lieber auf den Floating-Pool zurückgreifen, falls sie an dem Verfahren interessiert sein sollten. Ich selbst, die unter bestimmten Bedingungen auch leichte Ansätze einer Klaustrophobie aufweist, hatte jedoch absolut keine Probleme,im Gegenteil, ich fühlte mich pudelwohl auf der lauwarmen Wasseroberfläche, sozusagen ganz abgeschattet von der Außenwelt.

In meinem Fall dauerte es einige Minuten, bis ich komplett abschalten konnte, da ich ein ziemlich angespannter und innerlich oft aufgedrehter Mensch bin, der seinen Ruhepol nicht immer direkt finden kann. Aber schließlich erreichte selbst ich diesen Pol, ließ mich einfach auf der Oberfläche treiben und träumte vor mich hin. Leider hatte ich mein Kontaktlinsen-Döschen vergessen, was mir im Vorgespräch bereits als eventuelle Schwierigkeit beschrieben wurde, da konzentriertes Salzwasser natürlich höllisch in den Augen brennt. Und da ich gegen Ende der Methode dann scheinbar doch nicht ganz die Finger aus meinem Gesicht lassen konnte und mir einige Tropfen aus dem Haaransatz ins Gesicht flossen, verspürte ich dann auch das jedoch selbst verschuldete Brennen in meinen Augen. Ich stieg somit ein wenig früher als geplant (Die reine Floating-Zeit hätte eine Stunde betragen) aus meinem Tank und duschte mich ab. Herrlich aromatisierte Duschgel- und Shampoo-Pröbchen von "Rituals" standen mir, genau wie drei Handtücher, ebenfalls zur freien Verfügung.

Als ich mich abgetrocknet und wieder angekleidet hatte, verließ ich den Tank-Raum und befand mich wiederum im Aufenthaltsraum, in welchem jedoch bereits ein Föhn und Kamm für mich bereit gelegt wurden. Ich machte mir wegen meiner blonden Haare etwas Sorgen, da ich normalerweise nie Haarwäschen ohne meine speziellen Haar-Kuren vornehme, aber interessanterweise hatte die Shampoo-Probe mein Haar angenehm weich gemacht.

Neben einem gemütlichen Sessel waren bereits einige Snacks und kühles Wasser für mich angerichtet worden, was mich wirklich überraschte, da es doch vielfältiger war, als mich die Angebots-Beschreibung hätte vermuten lassen. Obst, Nüsse, Plätzchen und Schokolade standen auf einem Tablett für mich bereit gestellt.

Somit konnte ich in einer gemütlichen Atmosphäre noch eine Zeit lang relaxen und entspannen, wurde währenddessen auch nochmal gefragt, ob es irgendwelche Schwierigkeiten gegeben hätte und mir das Angebot gefallen hätte.


FAZIT: Insgesamt war ich wirklich sehr zufrieden, was nicht zuletzt an dem lieben Service und den schön hergerichteten Räumlichkeiten lag. Das Floating selbst war eine interessante Entspannungsmethode, die man einmal erlebt haben sollte, da es schon ein ziemlich angenehmes und neuartiges Gefühl war, auf der Wasseroberfläche zu schweben und völlig ungestört zu sein. Besonders empfehlenswert und hilfreich könnte dieses Verfahren wirklich für Personen sein, da im Alltag mit viel Stress zu kämpfen haben und denen mal wieder einige Stunden innerliche Ruhe geboten werden könnten.

Ich fand den Service alles in allem klasse und für ein Wellness-Angebot wäre das Floating in Bergheim von meiner Seite aus weiter zu empfehlen.