Numinoses Floaten

Es gibt hunderte Studien über die Auswirkungen des Floatens. Es gibt neurologische Studien, physiologische Studien, psychologische Studien, soziologische Studien usw. Die Wissenschaft stürzt sich in diese Untersuchungen und findet nur Erstaunliches. Jedoch liegt das wirklich Wunderbare des Floaten jenseits des forschenden Verstandes - und das haben die Wissenschaftler nur zu einem ganz kleinen Teil eingesehen. 
In einem selbstbezogenen, relativen System gibt es keine Objektivität. Sie ist unmöglich. Alle Forschungsergebnisse, so gut sie auch sind, haben einen gemeinsamen Fehler: Sie kennen die Ursache für die molekularen, chemischen und elektrischen Ordnungen nicht, die sie entdecken.
Die Forscher denken ihre Gedanken nicht zu Ende! 
Täten sie es, würden sie die große liebevolle Intelligenz entdecken und anerkennen, die sich hier ausdrückt. Eine Intelligenz, die niemand anderes als der Floater selbst ist. Sie würden endlich eine Antwort auf die Frage nach dem Schöpfer finden und wahrscheinlich vor Schreck erstarren. 
Das Wunder des Floatens ist, dass es den Weg in ein anderes (höheres?) Bewusstsein öffnet. In ein liebendes Gewahrsein und Mitgefühl mit der Schöpfung. Es bringt uns Menschen wieder in Kontakt mit unserem wahren Bewusstsein, dem Christus-Selbst oder den Atman, wie es in den Veden genannt wird. 
Diese Veränderung lässt sich mit keiner Untersuchungsmethode der Welt ergründen oder analysieren. Es ist zuerst eine Ahnung und ein Hauch spiritueller Berührung, der ein unbestimmtes Verlangen nach Veränderung folgt. Wiederholtes Floaten vertieft und verdichtet die Ahnung zu Gedanken und Motivationen. 
Im Werden dieser Verdichtungen verändern wir uns dann und folgen wieder dem Weg (Dharma). Es gibt nichts, was wir tun müssten oder könnten, außer uns der aufbrechenden Blüte kristallklaren Bewusstseins hinzugeben - und das im täglichen Gedrängel des Alltags! 

Das aufblühende Bewusstsein ist der erste Ausdruck einer einströmenden numinosen Kraft, die durch unsere vorhandene Persönlichkeit hindurch leuchtet und sowohl die Person, die wir sind, als auch die Realitäten mit denen wir es zu tun haben verändert. In dem wir uns wieder dieser, aus dem Inneren kommenden Führung anvertrauen, wachsen wir aus einem Leben des nach außen gerichteten, aktiven Tuns in ein Dasein des wachen inneren Veränderns. Diese Veränderung wird in unserem Alltag durch ein zunehmendes Wohlfühlen sichtbar. Dinge, die bisher unmöglich zu tun erschienen, werden machbar und auf wunderbare Weise fügt sich eines zum anderen. Die subjektive Wirklichkeit wächst und wird immer deutlicher erfahrbar. Die zunehmende Ausstrahlung verändert das eigene Leben und im Einflussbereich des eigenen Wirkens auch das Leben anderer.

Im weiteren Verlauf dieser Entwicklung wird jeder Mensch zu einem Soliton unter Myriaden von Wellen. Ein stabiler Träger einer aus dem Inneren kommenden Schwingung der Liebe, die ganz neue Resonanzmuster und Interferenzen in das Bewusstsein prägt.