Was gehen mich die Quanten an

Was hat  Quantenphysik mit meinem Alltag zu tun? Vordergründig versuchen wir unser Denken durch Methoden wie „positives Denken“, Visualisierungen, Meditationen etc. zu beeinflussen. Doch solange unser Verstand im Hintergrund alle Veränderungswünsche anhand vorhandener Muster korrigiert, kann sich nichts verändern.
Unser Verstand wird immer versuchen, unsere Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was wir bereits als wahr anerkannt haben.
Seine einzige Aufgabe ist es unser Leben zu sichern.
Er ist einfach ein Überlebenscomputer und seine Arbeitsweise entspricht auch ziemlich genau den uns heute bekannten Computertechnologien.
So antik wie unsere heutigen Computer, so arbeitet auch der Verstand wie in Zeiten, als wir noch in Höhlen lebten. Er schärft unsere Sinne und bringt den Körper zu Höchstleistungen wenn Gefahr droht, versagt aber kläglich, wenn es um das emotionale Überleben in einer Zeit geht, in der er selbst die Uhren schneller ticken lässt und in der es keine Mammuts oder Säbelzahntiger mehr gibt.
Der Verstand ist die Scheuklappe, die verhindert, dass wir unsere tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten sehen und er ist es, der uns immer wieder vor großartigen Gedanken zurückscheuen lässt. Machen wir einen kleinen Test um die Funktionsweise des Verstandes zu erfahren:
Setz dich ruhig hin, und versuche dir durch Autosuggestion, positives Denken o.Ä. einzureden, dass sich ein gerade aktuelles Problem innerhalb eines Tages vollständig auflösen wird.
Beobachte dabei, was sich in deinem Gewahrseins-Hintergrund abspielt:
Sind da nicht Stimmen, die in  sagen: „So ein Quatsch, das passiert nie…“ oder „das funktioniert doch sowieso nicht“ oder "jetzt spinnst du völlig" ... oder etwas in dieser Art.

Je größer das ausgesuchte Problem für dich ist, desto lauter werden diese Widerstände.
Der Verstand sabotiert deinen Wunsch. Er kennt es nicht anders. Er leistet jeder Veränderung Widerstand und kämpft gegen alles an, was nicht deinem Glauben gemäß ist. Eine einfache Problemlösung, die ganz von selbst funktioniert, kennt er nicht. So hält er dich in dem engen Kreis dessen, was du als deine mentale Akzeptanz kennst.

Selbst wenn du mit allen zur Verfügung stehenden Techniken visualisierst und dich noch so stark darauf konzentrierst, dein Verstand wird dich auf seinen "Boden der Tatsachen" zurückholen.
Dem quantenphilosophischen Modell des Nullpunktfeldes folgend, besteht aber die (Un-)Möglichkeit, dass sich dein Problem in einem Tag löst. Demgemäß könnten wir es also in unser Realität holen. Doch nicht nur diese Lösung könnten wir manifestieren, sondern  unsere gesamte Realität nach Belieben verändern - gelänge es uns nur den Verstand auszuschalten. Eine vollständige Abschaltung des Verstandes ist bis heute bei einem als „gesund“ geltenden Menschen noch nicht vorgekommen. Es ist ziemlich sicher, dass der Verstand selbst ein informatives Muster ist, das sich evolutionär entwickelt hat. Immerhin hat die Entwicklung des Verstandes dazu geführt, dass du diese Zeilen lesen kannst. Somit dient er deinem langfristigen (weltlichen) Überleben, wie alle anderen  Regeln und Gesetze  auch.


Es ist aber möglich aktiv in die Wirksamkeit der sabotierenden Grenzen einzugreifen und ihren Einfluss in kleinen Schritten zu verschieben. Wenn wir auch (noch) nicht in der Lage sind große spontane Veränderungen der Realität hervorzurufen, so können wir doch lernen, uns von dem übermächtigen intellektuellen Diktat zu befreien.
Wir müssen dazu nur unseren Verstand überlisten, indem wir anfangen kleine Dinge in der Realität zu verändern. Wenn wir uns unserer eigenen Gefühlslage bewusst werden und diese verändern, entstehen für unseren Verstand Paradoxe. Paradoxe sind die Brecheisen, mit denen sich der Verstand sich erweitern kann. Er kann ein Paradox nicht "in Ruhe" lassen und wird all seine Macht darauf verwenden, es in sein bestehendes Regelgefüge zu integrieren. Dabei lernt er ganz nebenbei, dass die Welt "da draußen" wohl in einem direkten Zusammenhang mit den Gefühlen steht und dass er sich nicht machtlos in einer bewusstlosen Umwelt befindet. Damit ist auch schon die größte Barriere überwunden, die uns von unsere eigenen Entwicklung abhält. Allerdings dürfen die Paradoxe nicht zu übermächtig werden, denn dann gibt er auf und die Chance , die Grenzen zu überwinden ist vertan. Dann fallen wir tiefer in die Angst und die Saboteure triumphieren.

Auch hier gilt es mit Demut und Dankbarkeit heranzugehen und Liebe zu sich selbst walten zu lassen.

alles liebe